Rekurs gegen Nicht-Unterschutzstellung

Ende Januar hat der Gemeinderat seinen Entscheid publiziert, den Bahnhof nicht unter Schutz zu stellen. Das ist zwar enttäuschend, aber auch nicht wirklich überraschend. Als Begründung werden die gleichen Argumente angeführt, wie bei der Bekanntgabe des Bauprojektes der AB: die besseren Umsteigebedingungen, bessere Anbindung ans Dorf, mehr Sicherheit – was sich alles problemlos auch mit dem alten Bahnhof realisieren lässt. So bleiben schliesslich nur wirtschaftliche Argumente – was unserer Ansicht nach klar nicht genügt, um ein nachweislich schützenswertes Baudenkmal dem Abbruch preiszugeben.

Die Mehrheit der Anstösser, die gegen das Bauprojekt die Sammeleinsprache einreichten, haben nun auch gegen diesen Nicht-Unterschutzstellungsentscheid der Gemeinde Rekurs beim Departement Bau und Volkswirtschaft eingereicht und dabei insbeondere hervorgehoben, wie einseitig die Interessenabwägung des Gemeinderates ausfiel.

Wir freuen uns, dass auch der Heimatschutz diesen Entscheid des Gemeinderates angefochten hat, vgl. Appenzeller Zeitung vom 4.2.2019. https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/appenzellerland/heimatschutz-kampft-um-den-alten-bahnhof-ld.1090668

TVO-Sendung vom 30.1.2019: http://www.tvo-online.ch/mediasicht/68613

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